Gedanken

 

...zu den Stationen des Pfarrerbichl-Kreuzweges

 

Die meditative Betrachtung des Kreuzweges Jesu ist eine Möglichkeit, unser Leben mit all seinen Höhen und Tiefen im Licht des erlösenden Leidens Jesu zu sehen und es ihm anzuvertrauen. Sie ist eine Möglichkeit, sich mit dem leidenden Herrn zu identifizieren und im Wissen um die Auferstehung daraus Kraft zu schöpfen. Dabei steht in der Betrachtung der einzelnen Stationen nicht so sehr die künstlerische Beurteilung im Vordergrund. Das Begehen des Kreuzweges soll also keine Besichtigung sein, sondern eine Anregung zum Nachdenken und zum Gebet.

Wir begeben uns zuerst in die Kirche, um ruhig zu werden und das Geschehen um Leiden und Tod Jesu auf uns wirken zu lassen. Dabei können uns manche Darstellungen in der Kirche schon Anregung zur Besinnung geben,  z.B. das Altarbild in der Blutskapelle (“Das letzte Abendmahl”), die Fresken im Presbyterium  links vom Hochaltar (Ölbergszene und Dornenkrönung) oder das Kruzifix über dem Seitenaltar.

 

Gebet

 

Herr Jesus, zu unserem Heil bist du den Weg des Kreuzes gegangen. Wir wollen mit dir gehen und unser Leben, unsere Welt mit deinen Augen sehen. Lass uns verstehen, was du uns zeigen und sagen willst. Mach uns bereit, dir nachzufolgen, auch wenn es manchmal schwer wird.

 

 
 
 

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