6. Station

 

Veronika begegnet Jesus

 

Unter den vielen Schaulustigen ist auch eine junge Frau, Veronika. Sie kann zwar auch nicht verhindern, was geschieht, aber sie verlässt die Rolle der Zuschauerin und setzt wenigstens ein Zeichen, indem sie dieses blut- und schweißüberströmte Gesicht mit einem Tuch abwischt. Sie wird dieses Gesicht nie wieder vergessen.

Auch die kleinste Zuwendung kann oft Großes bewirken. Würden wir das öfter wahrnehmen, ein kleines Zeichen des Verständnisses oder Trostes schenken, auch dort, wo wir an der Lage nichts ändern können, wäre das Leben vieler Menschen heller, und sie wären dankbar dafür, mit ihrem Leid wenigstens wahrgenommen zu werden!

 

Gebet

 

Herr Jesus, mitten auf deinem schwersten Weg, den Tod vor Augen, schenkst du Veronika ein Zeichen des Dankes und machst ihr damit klar, wie wichtig die kleine Geste war. Lass uns die Bedeutung dieses Zeichens begreifen, damit wir einander wahrnehmen in unserem Leid, unserer Einsamkeit, damit wir Zeichen setzen, die trösten und Hilfe geben, auch wenn sie nicht weltbewegend sind.

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


 
 
 

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