8. Station

 

Die Frauen von Jerusalem

 

Viele Menschen dürften den Kreuzweg Jesu gesäumt haben, die einen neugierig, andere gleichgültig, manche entsetzt und voller Mitleid. Jesus bemerkt eine Gruppe weinender Frauen und spricht sie an. Was er sagt, hat sie vielleicht schockiert: ”Weint nicht über mich, weint über euch und eure Kinder!”

Warum sagt er das? Sie sehen, was geschieht. Sie haben Mitleid, aber sie bleiben am Rand. Sie tun nichts, sie versuchen nicht einmal, sich für ihn einzusetzen, wohl auch deswegen, weil sie keine Möglichkeit sehen oder weil sie Angst vor den Konsequenzen haben.

Das Bild ist uns bekannt. Menschen leiden, Menschen werden gequält. Über die heutigen Medien bekommen wir fast alles mit. Aber wie oft bleibt es beim Zuschauen! Wie oft gehen Menschen zugrunde, weil niemand etwas unternimmt! Mitleid und Tränen sind zu wenig. Einsatz ist gefragt, auch wenn die Chancen auf Erfolg oft gering sind.

 

Gebet

 

Herr Jesus, wir sind mit viel Leid konfrontiert. Meist sind wir betroffen, haben Mitleid. Hilf uns, zu handeln. Bewahre uns davor, uns herauszuhalten. Auch wenn es wenig ist, was wir tun können, gib uns die Kraft, es zumindest zu versuchen.

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


 
 
 

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