10. Station

 

Jesus wird entkleidet

 

Es ist offensichtlich nicht genug, Jesus zu töten. Vorher soll er noch völlig bloßgestellt werden. Die Folterknechte aller Zeiten haben gewusst, was man tun muss, um die körperlichen Schmerzen auf die seelische Ebene auszuweiten. Man reißt den Menschen die Kleider vom Leib und bietet sie der völligen Ausgesetztheit dar. Jesus ist kein Einzelfall. Wir denken daran, wie viele Menschen heute bloßgestellt werden, entkleidet jeder Würde, jedes Schutzes, ausgesetzt der Willkür und den sensationslüsternen Blicken der Masse.

Wir denken daran, wie viele sich selbst der Gier anderer aussetzen, um zu überleben, um ihre Familien zu ernähren oder auch nur, um “leichtes “ Geld zu machen. Wir denken daran, wie oft die Intimsphäre der Menschen in die Öffentlichkeit gezerrt wird, der Unterhaltung wegen. Wir können das alles nicht  unwidersprochen hinnehmen!

 

Gebet

 

Herr Jesus, du hast es erlebt, wie es ist, völlig der Gier der Menschen ausgesetzt zu sein, auch den letzten Schutz verloren zu haben. Sei bei allen Menschen, denen das Gleiche widerfährt, die bloßgestellt werden, zum Objekt der Begierde degradiert, denen jede Würde genommen ist. Hilf uns, unseren Beitrag zu leisten, damit die Welt menschenwürdiger wird. Nimm uns die Gleichgültigkeit und gib uns die rechten Worte, um für die Bloßgestellten einzutreten.

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich, denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.


 
 
 

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